Archive for Juni, 2007

Der nette Schaffner und der störrische Taxifahrer

Posted in kasi-blog on Juni 21st, 2007. Tags: , , , .

Brüssel am Freitag nachmittag ist eigentlich sehr schön, wenn man nicht gerade aus der Stadt will oder in die Stadt will oder sich zwischen zwei Punkten bewegen muß, die mehr als einen Kilometer auseinander sind.

Alle Brüsseler Beamten sind auf dem Weg zum Flughafen, verstopfen die Straßen mit ihren Autos und erwaermen die Metro.

Den ganzen Streß kann man vermeiden, wenn man etwas früher losfährt. Wer sich aber noch een Kopje und een Brodtje gönnt, muss manchmal een beetje zacke machen. Read on, my friend »

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Cambridge – here I come

Posted in kasi-blog on Juni 20th, 2007. Tags: , , , , , , , .

In October 2007 I study a Master in International Relations at the University of Cambridge. I received a Research Scholar Ship and an admission from Trinity Hall.

It is a pity that I have to decline the offers from St. Andrews, Harvard and LSE, but I can’t split myself into four ;-)

scotland-may-2007-009.jpgSt. Andrews is a great university, great surroundings, great beaches, great hills – and Scotland is a great place to live. For an undergraduate degree, St. Andrews is perfect and I regret that I didn’t apply there for my Bachelor’s degree.

Harvard’s program for Russian Studies is great of course. But I can’t afford it. I had about 30 Thousand US-Dollars in Loans, but the total sum is 110.000 US-Dollar and that would have been impossible. Hopefully I can study at Harvard during a later time for half a year or so, maybe during my PhD.

The London School of Economics is a great university as well and I was very impressed with their curriculum and the scholars there. I would have loved to study there, but since I want to do an in-depth-analysis of international institutions, I chose Cambridge over LSE. Nevertheless I would like to continue to work together with their research Institute, especially on Regional Economics.

At Cambridge I want to focus on current issues of International and European Law and Economic Trends that will change the world in the next few decades. I am thinking about writing my Master Thesis on G8 analysis or European Regional Politics.

Since new multilateral agreements are in a permanent stalemate, since an international currency crisis is quite unlikely and in any case will be adressed by regional frameworks (it is quite astonishing that the only “customer” of the IMF is Turkey), since the World Bank has lost ist reputation due to Wolfowitz, since there are countless proposals for G8 and UN reform on the table but it is quite unlikely that any of these reforms will be implemented any time soon, this field of studies is very promising.

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Arbeitslos in Brüssel

Posted in kasi-blog on Juni 20th, 2007. Tags: , , , , .

arbeitsagentur-bruessel.jpgWas macht die Bundesagentur für Arbeit in Brüssel? Vertritt sie die Interessen der Arbeitnehmer oder der Arbeitslosen? Wie kommt es, daß eine nachgeordnete Behörde auf dem Brüsseler Parkett überhaupt tätig sein kann? Hat sie die Aufgabe, die Besuche von Frank Weise in der Hauptstadt der EU zu koordinieren? Oder versucht sie mit Dossiers Einfluß auf die EU Institutionen zu nehmen? Antworten gibt es hier.

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For and against McDonald’s, for and against Mosques, all in the name of freedom

Posted in kasinomics on Juni 19th, 2007. Tags: , , , , .

image_132.jpgIn Berlin-Kreuzberg, people are protesting against a McDonald’s. Freedom from Fast Food.

Some politicians are in favor and are distributing free burgers. Freedom for entrepreneurship.

In Cologne an Islamic mosque is being built. The proponents argue: Freedom for religious expression.

The oppents argue: Freedom from religious fanatism.

In the name of freedom, anything can be justified.

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EU-Checkers – Hotornot trifft dol2day

Posted in kasi-blog on Juni 19th, 2007. Tags: , , , .

EU-Checkers ist eine Community, mit der man nach Bulgarien und Rumänien fahren kann – ohne Anzug und Krawatte, sondern als Videoreporter. Mehr bei Klas und bei Spiegel-Online. Mitfahren darf, wer gewählt wird – ist fast schon eine kleine Demokratie.

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I send my avatar to the moon and sell all my memories

Posted in echologist on Juni 17th, 2007. Tags: , , , , .

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Kampf Europas gegen Brüssels Architektur

Posted in kasi-blog on Juni 14th, 2007. Tags: , , .

image_055.jpgKeine Frage – Europa muss funktionstüchtige und repräsentative Bauten haben. Moderne Architektur benutzt Glas, Stahl und andere Bauträger, die kostengünstig sind. Aber muß denn das Gebäude des Ministerrats, das den netten Namen Consilium führt, wirklich so aussehen wie eine Trutzburg, wie eine Festung, welche die Interessen der Nationalstaaten gegen alle Einflüsse von außen verteidigt.

Warum die schweren Wände aus Marmor, die hohen Säulen, die dunklen Fenster, der übermächtige Dachfirst? Das Berlaymont, das Hauptgebäude der Kommission, auf der anderen Seite wirkt dagegen eher leicht und entspannt, insbesondere nach der letzten Renovierung und der Verkleidung der Fassade mit Terrakotta-Kacheln.

Vielleicht soll eine bestimmte Wirkung erzielt werden? Wenn man nämlich vor dem Gebäude steht, oder wenn man darin arbeitet, oder wenn man daran vorbei geht, fühlt man sich ganz klein. Wahrscheinlich geht es selbst den Ministern und Regierungschefs so, wenn sie in Brüssel sind.

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Der Einfluss der Regionen, Städte und Gemeinden in Brüssel

Posted in kasi-blog on Juni 13th, 2007. Tags: , , .

Vom Büro mit zwei Mitarbeitern zur Schaltzentrale regionaler Administrationen mit einem Etat von mehreren Millionen Euro – die Vielfalt der regionalen Büros in Brüssel ist groß. Etwa 250 solcher Regionalbüros gibt es in Brüssel, einige hundert Netzwerke von Regionen, insgesamt sind sicherlich ca. 2000 Mitarbeiter der Regionen, Städte und Gemeinen in Brüssel. Ihre Rolle wird unterschätzt, aber für das Gelingen der europäischen Politik sind sie unerlässlich.

Wer Lobbyismus in Brüssel untersucht, schaut sich in erster Linie die großen EU-Institutionen, die Verbandsvertreter und die vielen Lobby-Agenturen an. Aber man darf dabei die Vertretungen der Regionen, Provinzen und lokalen Verwaltungen nicht vergessen, die einen beträchtlichen Einfluss auf die EU-Politik haben.

Die Regionalbüros sind aus vielen Gründen sehr erfolgreich: sie sind für viele Politikfelder zuständig, haben sich hochspezialisiert, tauschen sich in Netzwerken aus und finden aufgrund ihrer Rolle bei der Umsetzung von EU-Politik besonderes Gehör.

Wenn eine Region oder eine Stadt ein Büro in Brüssel eröffnet, dann meistens erst als reines Informationsbüro – Informationen über die EU sammeln, kanalisieren und kondensieren, Fragen beantworten, heimische Politiker bei Reisen nach Brüssel unterstützen und ähnliche Serviceleistungen.

Zwar fühlen sich nicht alle Regionen gleichermaßen für alle Politikfelder zuständig, denn dies hängt stark ab von der Kompetenzverteilung zwischen nationalstaatlicher, regionaler und lokaler Ebene sowie von den jeweiligen geographischen Besonderheiten, aber sie sind zumindest für fast alle Politikfelder zuständig, die auch die permanenten Vertretungen der Mitgliedsstaaten bearbeiten.

Für einen Mitarbeiter eines Regionalbüros ist es aber von den Ressourcen her nicht möglich, alle Politikfelder permanent abzudecken, daher gibt es sowohl innerhalb der Regionalbüros als auch zwischen den Regionalbüros, die Tendenz, einzelne Politikfelder aufzuteilen und die Informationen untereinander weiterzureichen.

Nicht zuletzt sind die Regionen auch deswegen so erfolgreich, weil sie die EU-Gesetzgebung in die Praxis umsetzen müssen und daher wichtiges Wissen bereithalten, welche Politik überhaupt machbar ist und welche Folgen das hat. Die EU-Kommission, die zwar keinen Mangel an Folgenabschätzungen durch Verbände und Lobbyisten hat, vertraut dann oft eher denen, die selber als gewählte lokale Politiker für das Gemeinwohl gerade stehen müssen.

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Neuköllner Freizeitbeobachtungen

Posted in kasi-blog on Juni 13th, 2007. Tags: .

image_003.jpgDas Neuköllner Freibad ist ja eine schöne Sache – gerade im Sommer. Erst durch die Hasenheide, dann rein ins kalte Becken.

Morgens kann man es noch aushalten. Nur die Rentner ziehen ihre Bahnen und ein paar Kinder. Aber nachmittags wird es dann richtig schlimm – ganze Horden fallen in das Bad ein, essen Buletten, rauchen Wasserpfeife oder werfen sich gegenseitig ins Wasser, bis kein Tropfen mehr übrig ist.

image_006.jpgIch hätte ja nie gedacht, dass die Statistik über die dicken Kinder stimmen – aber in Neukölln kann man das Phänomen unter jedem Baum beobachten. Woran liegt es? Kriegen die Kinder nicht genügend Auslauf? Liegt es am Essen? An der Luft? Ich glaube, es liegt an der gewissen Trägheit, die ab 15 Uhr über dem Stadtteil liegt. Die Skatspieler packen ihre Karten aus und spielen um den “Sei ruhig”-Pokal.

image_007.jpgDie Busfahrer dösen in ihren Köstritzer-Bussen vor den größten Wandgemälden der Welt. Eine Frage: war die Flughafenstrasse früher schmaler? Überall an der Hasenheide gibt es komische Häuser, die aussehen, als ob ihnen ein Nachbarhaus abhanden gekommen ist.

image_008.jpgUnd die Kinder? Malen zur Musik. Camille Saint-Saens Aquarium. Und treffen das Thema der Musik ganz gut – zumindest die Fische sind da.

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At the G8-Summit, Sarkozy enjoys a drink and is happy to talk with Putin about human rights

Posted in kasinomics on Juni 13th, 2007. Tags: , , , , .

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Inexistent G8 security

Posted in kasinomics on Juni 7th, 2007. Tags: , , , .

The fact that the Greenpeace boat could enter the “No-Go”-area at will, that demonstrants could get as close to the fence as they wish, that even parts of the fence were demolished, that among the stone throwers were apparently policemen trying to get the demonstrators to commit violent acts – all this supports the idea that the expensive security systems around the G8 summit are inefficient and apparently needless.

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Lieber Klaus Kocks,

Posted in kasi-blog on Juni 5th, 2007. Tags: keine(r).

Auf meinen letzten Artikel zu Ihrem PR-Vortrag an der Uni Bayreuth habe ich viel nettes Feedback bekommen, allerdings sagte mir auch jemand, dass er sehr nach Anti-Kocks klingt. Das war nicht meine Absicht, denn ich bewundere sehr, wie Sie eine Riesenwelle erzeugen können, ohne viel Substanz nachweisen zu müssen. Das heißt nicht, dass Sie keine Substanz besitzen – ich glaube sogar, dass Sie relativ viel Hintergrundwissen haben. Aber für Ihr öffentliches Image setzen Sie davon leider sehr wenig ein. Read on, my friend »

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Studiengebühren Boykott im StudiVZ

Posted in kasi-blog on Juni 5th, 2007. Tags: , , , .

Wie das Studiengebühren-Portal “Übergebühr” berichtet, wird der Boykott der Studiengebühren in Hessen auch mittels StudiVZ organisiert. Beispielsweise haben die Studenten der Uni in Kassel eine entsprechende Gruppe gegründet.

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G8 reality – mistakes on both sides of the trench

Posted in kasi-blog on Juni 4th, 2007. Tags: , , , , .

The G8-protests in Rostock were much more peaceful than it appears in the media. The protests could have been more peaceful of course. It is a shame and a tragedy that police officers and demonstrators were hurt – however it could have been prevented since errors were made on both sides which hopefully are not repeated at the G8 protests in the next days. On the whole, the protests showed the variety of the globalization critics, the large number of supporters and the slow commercialization of the entire movement. Read on, my friend »

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Berliner Klebereien

Posted in kasi-blog on Juni 4th, 2007. Tags: .

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G8 Realität – Fehler auf beiden Seiten des Grabens

Posted in kasi-blog on Juni 4th, 2007. Tags: , , , , , .

Der G8-Protest in Rostock verlief viel friedfertiger als es die Berichterstattung darüber glauben macht. Die Proteste hätten natürlich noch friedfertiger verlaufen können. Dass Polizisten und Demonstranten verletzt worden sind, ist eine Sauerei und eine Trägodie – es hätte aber verhindert werden können, da auf beiden Seiten Fehler gemacht worden sind, die hoffentlich bei den G8 Protesten in den nächsten Tagen nicht mehr gemacht werden. Im großen und ganzen zeigen die Proteste aber die Vielfältigkeit der Globalisierungskritiker, die große Anzahl der Unterstützer, aber auch die fortschreitende Kommerzialisierung der gesamten Bewegung. Read on, my friend »

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Vernetzung der Nachhaltigkeits- und Umweltorganisationen in Deutschland

Posted in kasi-blog on Juni 4th, 2007. Tags: , , , , .

In Deutschland gibt es unzählige kleinere und größere Initiativen, die sich mit Nachhaltigkeit und Umweltschutz beschäftigen. Es gibt vereinzelt Zusammenarbeit zwischen den Grupen, aber keinen gemeinsamen Ansprechpartner für die Jugendlichen, die sich für Umweltschutz einsetzen wollen Read on, my friend »

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American Defense Shield – useless in terms of defense, valuable for job creation

Posted in kasinomics on Juni 1st, 2007. Tags: , , , , , .

Russia’s response to the American defense shield is a heavily debated topic in both media and the scientific community. What I didn’t know until recently is that the American defense shield is in practical terms very useless.

It is virtually impossible to create a shield that could keep off hostile missiles loaded with nuclear heads. If the attacking rocket splits up to form several missile heads, or by cooling down the rocket, or by creating distractions through devices resembling parachutes, it is already very easy to avoid being hit by counter-missiles. Is the missile defense system simply a huge job program for the American defense industry?

The Russian response in my opinion can be seen under the same terms. I don’t know why the Russians think that the defense shield is in any way a threat to them, with nuclear heads in abundance on both sides of the ocean, a hot war between Russia and the USA surely won’t be using the small rockets being placed in Poland and other Eastern European countries. But it gives the stimulus to channel gas money into the national defense industry.

Further articles on the topic: American Patriot, Former Spook, Sweetness & Light, Salvation Revelation, Putinwatcher.

Another interesting article (unfortunately not available for free) is the following one: Anthony Seaboyer, Oliver Thränert: What Missile Proliferation Means for Europe in: Survival, 48 (Sommer 2006) 2, S. 85-96

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