„Berlins schönste Hinterhöfe“ – Idee für eine Sommerkampagne
Epilog
Diese Idee entstand in weiten Teilen als Follow-Up zu einem Blog-Artikel, den ich im Frühjahr schrieb. Dort hatte ich aufgerufen, mir Fotos von Berliner Hinterhöfen zu schicken. Das Medienecho war beachtlich, der Rückfluss an Fotos leider nicht. Nach einem Brainstorming mit Christoph Fahle ist das folgende Konzept bei rausgekommen, das im Projekt 2.0-Modus umgesetzt werden soll.
Heisse Sommer brauchen kühle Hinterhöfe – Die Idee
Die Berliner Hinterhöfe sind unentdeckte Juwelen in der Berliner Partylandschaft. Die Altbauten in Kreuzberg, Neukölln, Prenzlauer Berg, Wedding und Mitte umschließen oft kunstvoll gestaltete Innenhöfe. Kühler Schatten, heiße Sonne, grüne Bäume – und dazu eine nette Runde von Freunden und Mitbewohnern, so lässt es sich im Sommer in Berlin zwischen Fahrrad und Kastanie aushalten.
Das Problem ist nur: die Hinterhöfe Berlins verstecken sich hinter den mehr oder weniger ansehnlichen Fassaden der Vorderhäuser. Diese Paradiese hinter der Hinterhoftür zu sichten und die schönsten Parties in den schönsten Hinterhöfen zu feiern – das ist das Ziel dieser Kampagne.
Jede Woche aufs Neue – Das Konzept
Ein Foto-Weblog ist die ideale Plattform für eine solche Kampagne. Berliner und Berlinerinnen können dort Fotos von Hinterhöfen hochladen – dies können sowohl ihre eigenen als auch fremde Hinterhöfe sein, die sie nominieren möchten. Zusätzlich können sie sich ein Profil erstellen, dass via Google Maps auch ihren aktuellen Wohnort zeigt. Und sie können nach anderen Bewohnern im gleichen Haus suchen.
Die Besucher des Foto-Weblogs, mit oder ohne Profil, können über die Hinterhöfe abstimmen. Jede Woche wird ein Hinterhof zum Besten der Woche gewählt und am Ende der 12wöchigen Kampagne wird der Schönste Hinterhof Berlins gekürt.
Die Wochengewinner erhalten vom Sponsor 20 Kästen mit Getränken ihrer Wahl, wer den Wochengewinner nominiert hat, erhält einen weiteren Getränke-Kasten. Der Kampagnengewinner erhält eine Hinterhoffete, wie sie Berlin noch nicht erlebt hat – mit VIP-Gästen, Bands, DJ, Karibikbar…
Mund-zu-Mund-Propaganda – Die Öffentlichkeitsarbeit
Die Webseite als Fotoblog wird so eingerichtet, dass sie von Suchmaschinen leicht gefunden wird. Kommentar und Trackbackfunktion erlauben, dass Besucher der Webseite die vorgestellten Hinterhöfe kommentieren können.
Andere populäre Stadtmedien, wie die Magazine “Zitty” und “Stadtkind” oder Radiostationen wie “MotorFM”, Blogs wie das “Hauptstadtblog” oder “Spreeblick” werden zu Medienpartnern, die auf der Seite zusammen mit dem Sponsor beworben werden.
Die schönsten Hinterhöfe werden in einem Foto-Buch zusammengestellt und an Klaus Wowereit zusammen mit der Einladung zur Party am Kampagnenende übergeben.
Experimentierfreudig – Der Sponsor
Als Sponsor kommen eigentlich nur Brauereien und Getränkehersteller in Frage, die entweder eine besondere Verbindung zu Berlin oder zur Zielgruppe haben, wie zum Beispiel Berliner Pilsener, Spreequell, aber auch Ökobrauereien wie das Neumarkter Lammsbräu.
Und sie müssen in der Lage sein, schnell zu reagieren, denn der Sommer ist schon fast da. Sie müssen in der Lage sein, relativ schnell die Mittel bereit zu stellen, denn die Sommerkampagne soll so schnell wie möglich losgehen.
Hinterhoffans – Das Team
Das Team wird nach und nach wachsen, deswegen erstmal nur eine kleine Aufgabenschreibung der Teammitglieder:
- Projektleitung
- Location Scout
- Pressebetreuung
- Fotograf
- Webadministrator
- Grafikdesigner
- Event-Veranstalter
Was haltet Ihr von der Sommerkampagne? Würdet Ihr mitmachen?
Juni 28th, 2007 at 13:50
wohne zwar nicht in berlin, aber trotzdem in einem haus mit hinterhof. schon einmal daran gedacht wie nervig es für die bewohner ist immer irgendwelche dämmlichen parties im hinterhof zu haben. 2 -3 mal die woche im sommer lärm bis in die tiefe nacht. klar gibt es jedesmal die proforma einladung, aber wer geht schon auf eine fremde party.
jedesmal lärm und gelächter bis tief in die nacht.
na herzlichen dank auch, wie schön, dass ihr spass hattet.
Juni 28th, 2007 at 17:20
Das ist ja das Schöne – bei so einer Party lernen sich die Hausbewohner wenigstens mal richtig kennen
Vielleicht muss man ins Konzept aufnehmen, dass die nominierten Hinterhöfe noch ausführen sollen, wie sie den Abend für alle Bewohner angenehm machen wollen.
August 1st, 2007 at 20:27
[...] Man müsste das mit einer Belohnung oder einem Gewinn verknüpfen, ähnlich wie ich es in meiner Hinterhofkampagne vorgeschlagen [...]