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	<title>Kommentare zu: Mindestlöhne und deren öffentliche Fehleinschätzungen in der SPD und in der CDU</title>
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	<description>politics, economics, media in a digital revolution</description>
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		<title>Von: impuls</title>
		<link>http://www.karsten-wenzlaff.de/2007/06/21/mindestlohne-und-deren-offentliche-fehleinschatzungen-in-der-spd-und-in-der-cdu/comment-page-1/#comment-55523</link>
		<dc:creator>impuls</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Jun 2007 11:10:36 +0000</pubDate>
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		<description>Ein weitere Überlegung.

Der einzige Vorteil, den ein Mindestlohn bzw. die Preisspirale hat, ist nur der, dass hierdruch Arbeitskräfte z.B. aus Polen die Arbeit bei uns wieder attraktiver finden, da es sich heridruch im eigenen Land besser leben lässt. 

Ich möchte hierbei an die polnischen oder andere Arbeiter erinnern, die Deutschland den Rücken drehen und vielmehr ihr Glück in UK oder ähnlichem suchen, da sie dort mehr Lohn erhalten. Dies ist der Einfluss des höheren Lohnniveaus. Tatsächlich ist die Arbeit dort nicht wirklich mehr Wert, wenn man den Lohn mit dem Lebenshaltungsniveau in London oder ähnlichem vergleicht. 12 bp entspricht daher ebenfalls nur dem dortigen Niedriglohn. 

Dies verhindert aber ebenso die konkurrenzfähigkeit für Produkte, die gleichfalls im asiatischen Raum hergestellt werden können. 

Wir messen uns nicht national, sondern global. das darf man nicht vergessen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein weitere Überlegung.</p>
<p>Der einzige Vorteil, den ein Mindestlohn bzw. die Preisspirale hat, ist nur der, dass hierdruch Arbeitskräfte z.B. aus Polen die Arbeit bei uns wieder attraktiver finden, da es sich heridruch im eigenen Land besser leben lässt. </p>
<p>Ich möchte hierbei an die polnischen oder andere Arbeiter erinnern, die Deutschland den Rücken drehen und vielmehr ihr Glück in UK oder ähnlichem suchen, da sie dort mehr Lohn erhalten. Dies ist der Einfluss des höheren Lohnniveaus. Tatsächlich ist die Arbeit dort nicht wirklich mehr Wert, wenn man den Lohn mit dem Lebenshaltungsniveau in London oder ähnlichem vergleicht. 12 bp entspricht daher ebenfalls nur dem dortigen Niedriglohn. </p>
<p>Dies verhindert aber ebenso die konkurrenzfähigkeit für Produkte, die gleichfalls im asiatischen Raum hergestellt werden können. </p>
<p>Wir messen uns nicht national, sondern global. das darf man nicht vergessen.</p>
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		<title>Von: impuls</title>
		<link>http://www.karsten-wenzlaff.de/2007/06/21/mindestlohne-und-deren-offentliche-fehleinschatzungen-in-der-spd-und-in-der-cdu/comment-page-1/#comment-55520</link>
		<dc:creator>impuls</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Jun 2007 11:02:56 +0000</pubDate>
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		<description>Wie bei allem gibt es zwei Seiten des Ganzen. 

Zu überlegen ist doch vielmehr wen die Mindestlöhne als Arbeitgeber betreffen. Wir reden doch nicht von Bayer, Daimler oder SAP. Sondern vom kleinen Friseur um die Ecke, die Reinigungsfirma, die die Büros säubert, den Hausmeisterdienst und und und. Gerade diese Unternehmen sind aber nicht von üppigen Gehältern für die Geschäftsführung geprägt, vielmehr wird dort zwei Stellen hinter dem Komma gerechnet. 

Der Mindestlohn in diesem Falle bedeutet also nicht die bloße Verschiebung des Kapitals von einkommensstarken zu den o. g. Geringverdienern, sondern es bewirkt vielmehr das Entlassen in die Arbeitslosigkeit eines gering Qualifizierten und Verdienenden. 

Insofern dreht sich das Argument, dass weniger Unterstützungsleistungen anfallen würden, vielmehr ist das Gegenteil der Fall. 

Ich kann nur dem obigen Beitrag beipflichten. Der Mindestlohn schafft nur einen höheren Geldumlauf. Dagegen würde Qualifikation das Lohnniveau wirklich heben.

Als kurzen Denkanstoss sollte man sich folgendes überlegen. Ein Werk, dass überall auf der Welt erbracht werden kann oder für das auch national eine so große Maße an Arbeitskräften besteht kann sich nur durch einen höheren Qualifikationsgrad messen. Dies schafft Diversifikation, damit auch einen höheren Lohn. 

Bewegen muss sich derjenige, der die Leistung erbringt, nicht derjenige, der   sie nachfragt. Oder zahlt irgendjemand freiwillig mehr?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wie bei allem gibt es zwei Seiten des Ganzen. </p>
<p>Zu überlegen ist doch vielmehr wen die Mindestlöhne als Arbeitgeber betreffen. Wir reden doch nicht von Bayer, Daimler oder SAP. Sondern vom kleinen Friseur um die Ecke, die Reinigungsfirma, die die Büros säubert, den Hausmeisterdienst und und und. Gerade diese Unternehmen sind aber nicht von üppigen Gehältern für die Geschäftsführung geprägt, vielmehr wird dort zwei Stellen hinter dem Komma gerechnet. </p>
<p>Der Mindestlohn in diesem Falle bedeutet also nicht die bloße Verschiebung des Kapitals von einkommensstarken zu den o. g. Geringverdienern, sondern es bewirkt vielmehr das Entlassen in die Arbeitslosigkeit eines gering Qualifizierten und Verdienenden. </p>
<p>Insofern dreht sich das Argument, dass weniger Unterstützungsleistungen anfallen würden, vielmehr ist das Gegenteil der Fall. </p>
<p>Ich kann nur dem obigen Beitrag beipflichten. Der Mindestlohn schafft nur einen höheren Geldumlauf. Dagegen würde Qualifikation das Lohnniveau wirklich heben.</p>
<p>Als kurzen Denkanstoss sollte man sich folgendes überlegen. Ein Werk, dass überall auf der Welt erbracht werden kann oder für das auch national eine so große Maße an Arbeitskräften besteht kann sich nur durch einen höheren Qualifikationsgrad messen. Dies schafft Diversifikation, damit auch einen höheren Lohn. </p>
<p>Bewegen muss sich derjenige, der die Leistung erbringt, nicht derjenige, der   sie nachfragt. Oder zahlt irgendjemand freiwillig mehr?</p>
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		<title>Von: Solon</title>
		<link>http://www.karsten-wenzlaff.de/2007/06/21/mindestlohne-und-deren-offentliche-fehleinschatzungen-in-der-spd-und-in-der-cdu/comment-page-1/#comment-55280</link>
		<dc:creator>Solon</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jun 2007 15:23:01 +0000</pubDate>
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		<description>Und hervorheben muss man, dass ein Mindestlohn verhindern würde, dass die Arbeitgeber (ja, Arbeitgeber), die zu niedrige Löhne bezahlen und wo daraufhin die Arbeitnehmer trotz/wegen ihres Arbeitslohns staatliche Unterstützungsleistungen beantragen müssen, zu Sozialschmarotzern werden.

Das Ingangsetzen einer Preisspirale nach oben scheint zudem in den vielen Ländern, in denen es einen Mindestlohn gibt, kein Problem darzustellen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Und hervorheben muss man, dass ein Mindestlohn verhindern würde, dass die Arbeitgeber (ja, Arbeitgeber), die zu niedrige Löhne bezahlen und wo daraufhin die Arbeitnehmer trotz/wegen ihres Arbeitslohns staatliche Unterstützungsleistungen beantragen müssen, zu Sozialschmarotzern werden.</p>
<p>Das Ingangsetzen einer Preisspirale nach oben scheint zudem in den vielen Ländern, in denen es einen Mindestlohn gibt, kein Problem darzustellen.</p>
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		<title>Von: Jochen Hoff</title>
		<link>http://www.karsten-wenzlaff.de/2007/06/21/mindestlohne-und-deren-offentliche-fehleinschatzungen-in-der-spd-und-in-der-cdu/comment-page-1/#comment-55170</link>
		<dc:creator>Jochen Hoff</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jun 2007 05:08:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.karsten-wenzlaff.de/?p=313#comment-55170</guid>
		<description>Du hast recht und trotzdem unrecht. Zumindest was die Preise und den Mindestlohn angeht. 

Der Mindestlohn betrifft nur die Arbeitnehmer die ihren Lohn zu 100 Prozent konsumieren müssen um halbwegs vernüntfit leben zu können.  Das mehr an Geld dreht also direkt eine Ehrenrunde im Konsum, bevor es wieder da ist, wo es jetzt auch landet. 

Dieses mehr an Konsum wirkt aber wie ein Konjunkturprogramm an der richtigen Stelle. Ganz unteren. Gleichzeitig entlastet es die öffentliche Hand, da die vielen Unterstützungszahlungen entfallen. Preissteigerungen würden also im wesentlichen von geringeren Aufwendungen gefressen. 

Viel wichtiger ist jedoch die psychologische Komponente. Die Leute kriegen den Kopf wieder aus dem Dreck. Das hebt die Stimmung von unten nach oben und führt wieder zu mehr Vertrauen und Konsum. 

Wir dürfen nie vergessen das die Konsumquote sinkt je höher das Einkommen ist und das wir deshalb Steigerungen bei höheren Einkommen häufig nur auf der Habenseite von Anlagekonten wiederfinden, wo sie wirkungslos verpuffen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Du hast recht und trotzdem unrecht. Zumindest was die Preise und den Mindestlohn angeht. </p>
<p>Der Mindestlohn betrifft nur die Arbeitnehmer die ihren Lohn zu 100 Prozent konsumieren müssen um halbwegs vernüntfit leben zu können.  Das mehr an Geld dreht also direkt eine Ehrenrunde im Konsum, bevor es wieder da ist, wo es jetzt auch landet. </p>
<p>Dieses mehr an Konsum wirkt aber wie ein Konjunkturprogramm an der richtigen Stelle. Ganz unteren. Gleichzeitig entlastet es die öffentliche Hand, da die vielen Unterstützungszahlungen entfallen. Preissteigerungen würden also im wesentlichen von geringeren Aufwendungen gefressen. </p>
<p>Viel wichtiger ist jedoch die psychologische Komponente. Die Leute kriegen den Kopf wieder aus dem Dreck. Das hebt die Stimmung von unten nach oben und führt wieder zu mehr Vertrauen und Konsum. </p>
<p>Wir dürfen nie vergessen das die Konsumquote sinkt je höher das Einkommen ist und das wir deshalb Steigerungen bei höheren Einkommen häufig nur auf der Habenseite von Anlagekonten wiederfinden, wo sie wirkungslos verpuffen.</p>
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