Archive for Juni, 2007

Serchilo will replace Google

Posted in echologist on Juni 30th, 2007. Tags: , , , .

serchilo logoA new idea that will rule the world: Serchilo is a new powerful combination of a search engine and a short-cut-list. You have access to all kinds of online database, from Google to Ebay, from Amazon to Google Maps. Instead of going to Google and search for them, you simply you go Serchilo, type “a terry pratchett” and it gives you all Amazon books of Terry Pratchett. And it does not stop there: users can create new shortcuts by using a very simple programming language. And if you don’t know what shortcuts exist, just type one letter and all possible shortcuts are presented to choose from. Serchilo is created by Potsdam Student Georg Jähnig (Georg, if you read this, let’s meet soon in person) and he also maintains a blog with latest updates of the search engine.

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Someone wants an invitation to Spock?

Posted in echologist on Juni 28th, 2007. Tags: , , .

At the moment, I am testing Spock because I was invited by Shankar Ganesh but was unable to find his profile because simply too many Shankars on that site. Throug the tag “technology blogger” I could find him.

Hmm, Spock. It’s a big buzz at the moment but I am not convinced. It tries to connect the various profiles that you have on Social Networks, allows the import from Linkedin, Myspace and Friendster, but does not allow other popular networks, such as Xing or Facebook. In fact, once you have signed up it is impossible to import your contacts from Myspace and Friendster, so don’t forget to do that at the beginning.

And as always you can create tags about your persons, but you cannot import tags from your blog, you cannot import blogs at all and lots of other things. The general idea is nice, but other than that I am not really aroused by the webpage. The profile would need a lot of updating and I don’t know if I need another social network that just sits there and is not up-to-date.

An interesting feature is the tag page, it allows you to find people based on tags very quickly (find out more about it in their blog). Through search algorithms they have acquired quite a lot of information on all kinds of famous and infamous people – so Spock wants to be the centre point of all kinds of personal information and a better people search site than Google.

The big problem though is: sure there is lots of stuff of people on the web, maybe not all people want their stuff in a site like Spock. But if it’s to become the central search engine for people, it needs to offer the social network tools that for instance facebook offers.

Anyway, I have 101 invitations that I can send to people. Put your First Name, Last Name and your Email-Adress in the Comments to this Article, I’ll invite everyone who wants to.

Update: For other reviews see Webware, Profy, SittingXlegged, elab, Tim O’Reilly and Maol.

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„Berlins schönste Hinterhöfe“ – Idee für eine Sommerkampagne

Posted in kasi-blog on Juni 28th, 2007. Tags: , , , .

Epilog

Diese Idee entstand in weiten Teilen als Follow-Up zu einem Blog-Artikel, den ich im Frühjahr schrieb. Dort hatte ich aufgerufen, mir Fotos von Berliner Hinterhöfen zu schicken. Das Medienecho war beachtlich, der Rückfluss an Fotos leider nicht. Nach einem Brainstorming mit Christoph Fahle ist das folgende Konzept bei rausgekommen, das im Projekt 2.0-Modus umgesetzt werden soll.

Heisse Sommer brauchen kühle Hinterhöfe – Die Idee

Die Berliner Hinterhöfe sind unentdeckte Juwelen in der Berliner Partylandschaft. Die Altbauten in Kreuzberg, Neukölln, Prenzlauer Berg, Wedding und Mitte umschließen oft kunstvoll gestaltete Innenhöfe. Kühler Schatten, heiße Sonne, grüne Bäume – und dazu eine nette Runde von Freunden und Mitbewohnern, so lässt es sich im Sommer in Berlin zwischen Fahrrad und Kastanie aushalten.

Das Problem ist nur: die Hinterhöfe Berlins verstecken sich hinter den mehr oder weniger ansehnlichen Fassaden der Vorderhäuser. Diese Paradiese hinter der Hinterhoftür zu sichten und die schönsten Parties in den schönsten Hinterhöfen zu feiern – das ist das Ziel dieser Kampagne.

Jede Woche aufs Neue – Das Konzept

Ein Foto-Weblog ist die ideale Plattform für eine solche Kampagne. Berliner und Berlinerinnen können dort Fotos von Hinterhöfen hochladen – dies können sowohl ihre eigenen als auch fremde Hinterhöfe sein, die sie nominieren möchten. Zusätzlich können sie sich ein Profil erstellen, dass via Google Maps auch ihren aktuellen Wohnort zeigt. Und sie können nach anderen Bewohnern im gleichen Haus suchen.

Die Besucher des Foto-Weblogs, mit oder ohne Profil, können über die Hinterhöfe abstimmen. Jede Woche wird ein Hinterhof zum Besten der Woche gewählt und am Ende der 12wöchigen Kampagne wird der Schönste Hinterhof Berlins gekürt.

Die Wochengewinner erhalten vom Sponsor 20 Kästen mit Getränken ihrer Wahl, wer den Wochengewinner nominiert hat, erhält einen weiteren Getränke-Kasten. Der Kampagnengewinner erhält eine Hinterhoffete, wie sie Berlin noch nicht erlebt hat – mit VIP-Gästen, Bands, DJ, Karibikbar…

Mund-zu-Mund-Propaganda – Die Öffentlichkeitsarbeit

Die Webseite als Fotoblog wird so eingerichtet, dass sie von Suchmaschinen leicht gefunden wird. Kommentar und Trackbackfunktion erlauben, dass Besucher der Webseite die vorgestellten Hinterhöfe kommentieren können.

Andere populäre Stadtmedien, wie die Magazine “Zitty” und “Stadtkind” oder Radiostationen wie “MotorFM”, Blogs wie das “Hauptstadtblog” oder “Spreeblick” werden zu Medienpartnern, die auf der Seite zusammen mit dem Sponsor beworben werden.

Die schönsten Hinterhöfe werden in einem Foto-Buch zusammengestellt und an Klaus Wowereit zusammen mit der Einladung zur Party am Kampagnenende übergeben.

Experimentierfreudig – Der Sponsor

Als Sponsor kommen eigentlich nur Brauereien und Getränkehersteller in Frage, die entweder eine besondere Verbindung zu Berlin oder zur Zielgruppe haben, wie zum Beispiel Berliner Pilsener, Spreequell, aber auch Ökobrauereien wie das Neumarkter Lammsbräu.

Und sie müssen in der Lage sein, schnell zu reagieren, denn der Sommer ist schon fast da. Sie müssen in der Lage sein, relativ schnell die Mittel bereit zu stellen, denn die Sommerkampagne soll so schnell wie möglich losgehen.

Hinterhoffans – Das Team

Das Team wird nach und nach wachsen, deswegen erstmal nur eine kleine Aufgabenschreibung der Teammitglieder:
- Projektleitung
- Location Scout
- Pressebetreuung
- Fotograf
- Webadministrator
- Grafikdesigner
- Event-Veranstalter

Was haltet Ihr von der Sommerkampagne? Würdet Ihr mitmachen?

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Wir gründen eine Blogpartei!

Posted in kasi-blog on Juni 27th, 2007. Tags: , .

Gestern abend hatte ich noch vor dem Zubettgehen eine tolle Idee: wie wäre es mit einer Blogpartei, einer Partei nur für Blogger?

Die Landeslisten werden nicht mehr ausgeklüngelt, sondern per Trackbackzählen ausgewertet – wer die meisten Trackbacks bekommt, erhält einen guten Listenplatz und damit ein Bundestags-Mandat so gut wie sicher!

Grundsatzdiskussionen werden nicht auf Parteitagen oder in Programmkomissionen geführt, sondern in der Kommentarfunktion der Blogs.

Gemeinsamkeit aller Blog-Partei-Mitglieder ist die Ablehnung von Abmahnungen, das Eintreten für Meinungsfreiheit und das Bestreben jeder Kommerzialisierung der Blogosphäre entschlossen entgegen zu treten. Mit 2000 Bloggern in Deutschland müsste es doch ein leichtes sein, die nächste Wahl zu gewinnen.

Dumm nur, dass ausgerechnet die Piratenpartei uns schon die Themen Überwachungsstaat und Softwarepatente vor der Nase weggeschnappt hat.

Und wenn Robert Basic Bundeskanzler und Don Alphonso Außenminister sind, dann wird der Sturm auf die StudiVZ-Zentrale in der Saarbrücker-Strasse geplant und durchgeführt – und die Blogger übernehmen alle Social Networks in Deutschland.

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Economics of Protests and body smell because of vegan food

Posted in kasinomics on Juni 27th, 2007. Tags: , , , , , .

At the G8 Camp, I ate vegan food for a few days. I noticed that body smell changes rapidly. Vegan food does something to bodies. Don’t underestimate the power of body smell for forming political coalitions. I wonder if G8 protesters and G8 politicians could talk to each other given their different food consumption, digestion and body smell.

Back to G8 cuisine: The kitchens at the G8 Camps are a very interesting institution. You can go there, eat as much as you want and pay as little as you wish. How does that work? Well, the food and the dish-washing is done by volunteers, there is no working schedule, just voluntary commitment. When people are needed for a certain task, someone will shout across the camp and people will flock to the kitchen. Not everybody joins in, but most do. This gets the work done quite efficiently, as I could observe.

Afterwards I wondered much about the finances of the G8 camp. For a camp of a couple thousand people you need water, sanitary equipment, tents, kitchens, food. Surely a lot of this infrastructure is donated or paid by NGOs, but not all of it. Who pays for the G8 camp?

At each meal, there are a few volunteers going around with a small bag and asking for voluntary contributions. A fair contribution was indicated as 3.50 Euros, given that the food was organic food. But as I overheard from talking to some of the campers, this was still seen as too much. Read on, my friend »

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Projekt 2.0 – Projektmanagement mit Social Venture Capital

Posted in kasi-blog on Juni 26th, 2007. Tags: , , , , , , , , .

Immer dann, wenn ich dabei sein konnte, wie Projekte entstehen, dann lief es nach einem bestimmten Muster ab: es gab eine Idee, jemand hat sich hingesetzt und dafür ein Konzept geschrieben, ein Budget wurde aufgestellt, Geld gesucht, das Geld entsprechend dem Budget und dem Konzept ausgegeben und am Schluss ein Follow-Up gemacht.

Ein solches Verfahren ist komfortabel für alle Beteiligten: man weiß durch das Konzept genau, wer am Projekt beteiligt ist, Sponsoren wissen genau, was das Projekt bringt, Arbeitsablaufe werden schon im Vorfeld aufgeschrieben, Einkommen aus dem Projekt werden schon im Vorfeld verteilt.

Diese Methode ist wahrscheinlich sowohl in Privatunternehmen, in Behörden, in NGOs, bei den Medien und bei Parteien die Standard-Methode, um Projekte ordentlich durchzuführen – Projektmanagement 1.0.

Meine Erfahrung ist aber, dass diese Methode oft auch an ihre Grenzen stösst. Ich merke, dass ich immer mehr Projekte machen möchte, bei denen am Anfang eine Idee steht, aber weder klar ist, wie sich das Projekt entwickeln, ob es größer oder kleiner wird, welche Ergebnisse rauskommen werden, wer mitmacht, wieviel Finanzen benötigt werden. Read on, my friend »

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Google und das deutsche Parlament

Posted in kasi-blog on Juni 26th, 2007. Tags: , , .

Anscheinend hat Google nicht genau aufgepasst, als Peter Fleischer drohte, man würde das deutsche GMAIL zu machen, wenn wenn das Parlament auf seinem umstrittenen Plan zur Reform der Forenhaftung im Internet besteht. Aber ungeachtet dessen denke ich nicht, dass es gut ist, wenn Google das deutsche Parlament auf diese Weise “erpresst”.

Man kann viel zu den Demokratieproblemen im Parlament sagen, zur fehlenden Repräsentation von Minderheitenmeinungen, zu demokratischen Defiziten aufgrund von Fraktionszwang und Listenwahl, aber der Bundestag hat mit Sicherheit mehr Legitimation als ein Unternehmen wie Google.

Auch wenn das Anliegen von Google, die Privatsphäre der Nutzer zu schützen, richtig ist, hat kein Nutzer von Gmail beim Anmelden irgendwelche Souveränitätsrechte an Google übertragen, die das Unternehmen nun das Mandat geben würde, als Interessensvertreter der Nutzer zu agieren.

Goggle kann jederzeit als Lobbyist aktiv werden, kann NGOs und private Initiativen unterstützen, kann seine Meinung öffentlich äußern und über sein Portal darauf aufmerksam machen.

Google kann aber nicht das Parlament via die Nutzer zu erpressen. Was ist wenn Goggle eines Tages die Erhöhung der Mehrwertsteuer nicht gefällt? Oder die Zusammensetzung des Parlaments? Oder die Aussenpolitik der Bundesregierung? Soweit wird es nicht kommen? Auf diese schiefe Bahn wird sich Google nicht trauen? Google hatte mal das Motto “Don’t be evil”. Das Motto haben sie schon lange vergessen.

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Wie wird sich der Markt für Flugpassagiere entwickeln?

Posted in kasi-blog on Juni 26th, 2007. Tags: , , , , , .

Letzte Woche war der Frankfurter Flughafen geschlossen – wegem schlechten Wetter. Die Passagiere mussten für Inlandflüge auf die Bahn umsteigen.

Das erinnerte mich daran, dass ich letzte Woche bei einer Podiumsdiskussion in der Bayerischen Vertretung in Brüssel war, die von Münchener Flughafen finanziert wurde. Der bayerische Finanzminister hatte die Vertreter der Fluggesellschaften, der Flughäfen und der Flugsicherung eingeladen, über die Entwicklung des Flugverkehrs zu diskutieren.

Obwohl sich die Flugzeuglobbyisten oft öffentlich hart angehen (zum Beispiel bezeichnen die Fluggesellschaften die Flughäfen oft als Monpolisten), waren sie sich diesmal erstaunlich einig: der Ausbau der Flughäfen muss vorangetrieben werden, da die Passagier- und die Frachtzahlen rasant steigen werden. Read on, my friend »

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Blogvorhersage

Posted in kasi-blog on Juni 25th, 2007. Tags: keine(r).

Mein Vater ist seit kurzem selbständig und berät Unternehmen darin, wie man mit Weblogs neue Kundenkreise gewinnen kann, wenn sich Authentizität und Pfiffigkeit paart. Auch ein Logo hat er schon entwickeln lassen.

In meiner Familie wussten die meisten erst gar nicht, was Weblogs sind und wie die funktionieren. Aber ich hab neulich live erleben können, wie mein Vater selbst Unternehmern, die wenig Ahnung von Internet und Web 2.0 haben, für die Vorteile der Weblogs begeistern konnte.

Ich glaube, dass Blogs vor allem deswegen interessant sind, weil sich in ihnen immer potenziell Trends verstecken – es kommt nur darauf an, diese zu entdecken. Ich hab heute entdeckt, dass mein Vater ein ziemlich guter Trendscout ist, denn auf seinem Blog hatte er vor genau einem Jahr schon prophezeit, dass Ditsche der Nachfolger von Frau Christiansen war – und irgendwie hat das ja auch gestimmt, denn Ditsche hat Frau Christiansen sozusagen den Rest “gegeben”. Read on, my friend »

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Boycott Easyjet from now on – Riga trip cancelled

Posted in kasi-blog on Juni 25th, 2007. Tags: , , .

I was so excited to go, had my little bag packed and looked forward to visit Riga, spend a few days at the Baltic Sea, visit some Latvian friends and meet with people that I could discuss the European dimension of Local Authorities with.

But Easyjet cut through my plans. This morning I got up at seven, left the house at 9, but due to train delays arrived at the airport at 9.45, in the Check-In-Hall at 9.50 – but by then they had already closed the Check-In. Even with 35 minutes until departure, even with me having only a small bag, they could not issue me a ticket. They offered to reschedule for tomorrow – for another 52 Euros. Since Easyjet does not allow cancellations, the flight back is also gone.

Damn them! Never again with Easyjet and its rubbish service. If you want other examples, just read Andy’s or Mat’s report, or look at Blagger.com.

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Was bin ich – Inbetween oder Silverpreneur?

Posted in kasi-blog on Juni 25th, 2007. Tags: .

CommuniTeens, Inbetweens, Young Globalists, Latte-Macchiato-Familien, Super-Daddy, VIB-Familien, Netzwerk-Familien, Tiger-Ladys, Silverpreneure, Super-Grannys, Greyhopper – darf ich die Leser dieses Blogs bitten, mal abzustimmen, welche Charakterisierung am besten auf mich passt? (siehe Zukunftsinstitut, via Emplify)

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Do it yourself – Jackson Pollock

Posted in echologist on Juni 24th, 2007. Tags: , , .

jacksonpollockbykasi.jpg

Looks like Straciatelly-Cherry-Iceream, but instead it’s jacksonpollock.org (via Goronia).

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Anti-G8-Marketing

Posted in kasinomics on Juni 23rd, 2007. Tags: keine(r).

Two examples of Anti-G8-Marketing in Berlin:

image_131.jpgThe picture on the left has the following text:

We have the media, prisons, armies. We demand the transfer of ressources and workers without any conditions. We will trash and ash you – The G8 Terror Network”.

Below it says:

No War but Classwar for social revolution

Quite some bellistic phrasing. Parts of the Anti-G8-movement are now more and more using a war rhetoric, it seems.

image_137.jpgThe picture on the right shows an invitation to the Anti-Fascists of Berlin. It says:

Organize yourself in the autonomous Anti-Fa

.

How to solve the contradiction in terms between “autonomous” and “organization”?

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I know an Albanian Superstar

Posted in kasi-blog on Juni 23rd, 2007. Tags: , , , .

Agim Poshka was a member of the International Youth Parliament in 2000 in Sydney, I was there from Germany and he on behalf of Albania. Now he’s a superstar and performs in front of thousands of people. Crazy.

And this is his favourite song: Albanian Mambo!

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Rezept für Aufschwung

Posted in kasinomics on Juni 23rd, 2007. Tags: , , , , .

Im Handelsbatt Nr. 115 vom 19.06.07 Seite 21, 19.06.2007, war neulich ein interessanter Artikel zu lesen: Kleinanleger halten den Yen billig – Japans chronisch niedrige Leitzinsen laden die Investoren zu einträglichen Geschäften ein.

Es ging um folgenden Mechanismus: die Japanischen Kleinanleger investieren vor allem im Ausland. Weil sie dazu Yen verkaufen und Dollar bzw. Euro ankaufen müssen, ist der Yen im Augenblick auf einen niedrigen Stand. Der wiederum hilft den Japanischen Exporteuren.

So funktioniert das also: man muß versuchen, die breite Masse dazu gewinnen, ihr Geld nicht zu sparen oder zu konsumieren, sondern in Kapitalanlagen zu investieren und zwar am besten im Ausland. Wenn sie das Geld im Inland anlegen, ist das auch nicht schlimm, denn das treibt die inländischen Aktienkurse in die Höhe. Wenn sie im Ausland anlegen, der Währungskurs in der Folge in den Keller geht und dadurch die Exporte steigen, dann ist allen gedient.

Und wo legt man am besten an? Am besten dort, wo hin exportiert wird – in der EU oder in den USA. Gerade in den USA lohnt es sich – hohe Renditechancen lassen leicht vergessen, dass die Amerikaner seit Jahren immer mehr importieren und dies nur durch die Ausländischen Investitionen finanzieren können.

Schnell dreht sich so der Kreisel – solange alle vergessen, dass dies lediglich eine andere Form des Pyramidenspiels ist und solange immer neuere Anleger in den Kapitalmarkt gebracht werden (zum Beispiel wenn Renten- und Pflegeversicherungen nicht nur über direkte Umverteilungen, sondern auch über den Kapitalmarkt finanziert werden sollen), macht das Spiel jeder mit – bis zur nächsten großen Weltwirtschaftskrise.

Johan Galtung hat mal gesagt, dass er glaubt, dass es die USA bis zum Jahr 2020 nicht mehr geben wird. Als George W. Bush an die Macht kam, hat er seine Prognose um zwei Jahre reduziert. Vielleicht ist Johan Galtung zu optimistisch? Wie lange kann sich der Kreisel noch drehen?

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Latvia – where to go?

Posted in kasi-blog on Juni 23rd, 2007. Tags: , , .

On Monday I fly to to Riga, then I stroll around the city, do some shopping, coffee drinking and sightseeing, as well as visiting local authorities in Riga for my Regional Lobbyism project.

Then on tuesday I want to visit a Latvian city on the Baltic Coast, but at the moment I don’t know whether I should go to Jurmala near Riga or to Liepaja. What do you think?

Unfortunately, I have to travel back on Thursday morning, so not too much time for also going East to the Lake Country.

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Green Chemistry, Reach und Bildungspolitik in Deutschland

Posted in kasi-blog on Juni 22nd, 2007. Tags: , , , , , .

Anfang Juni war ich auf der Woche der Umwelt im Bundespräsidialamt. Ein merkwürdiger Kontrast zu den G8-Protesten -viel Aufwand, viele Stände, aber leider wenig Vernetzung, selbst auf den Namenschildern fehlte die Organisation oder der Arbeitgeber.

Dort gab es auch auch eine sehr interessante Diskussion zu Green Chemistry, moderiert von dem Bremer Professor Bernd Jastorff und mit einleitenden Worten von Prof. Walter Leitner aus Aachen.

Green Chemistry bedeutet, dass nicht nur bei der Verarbeitung und Entsorgung von Chemikalien, sondern auch bei der Erforschung und Rohstoffgewinnung in der Chemieindustrie auf die ökologische Dimension geachtet wird.

In der anschließenden Diskussion mit Dr. Rainer Grießhammer Dr. Christian Hochfeld vom Freiburger Öko-Institut, Dr. Jörg Rothermel vom VCI und Dr. Kurt Wagemann von der Dechema zeigte sich, dass Green Chemistry eine Riesenchance bietet, auch mehr junge Leute für Chemie und Naturwissenschaften zu begeistern. Gerade weil viele junge Leute sich stärker für Rohstoffeffizienz, Klimawandel und Umweltschutz interessieren, müsste Green Chemistry eigentlich schon in der Mittelstufe bekannt gemacht werden. Dem stehen aber noch ein veraltertes Fächerdenken und oft der Lehrplan im Wege. (Bei mir zum Beispiel war es so, dass ich in der Oberstufe nicht gleichzeitig Chemie, Physik, Mathematik und Informatik nehmen durfte und dann gezwungen wurde, eines der Fächer abzuwählen.)

Aber auch an der Uni könnte das Thema Green Chemistry spannend werden – allerdings bleibt es bisher noch zu stark im engen Kreis der Chemiker und Ingenieure. Ich hatte an der Uni Bayreuth mal versucht, ein Seminar zum Thema REACH zu veranstalten, dass sich an Juristen, Chemiker, Ökonomen und Soziologen richten sollte – aber leider war das sowohl bei der Unileitung als auch bei den Dekanen auf taube Ohren gestossen.

Green Chemistry müsste einfach auch mal von der Marketing-Seite betrachtet werden. Wir stellen ja auf Nachhall-Texter immer wieder grüne PR-Kampagnen vor, aber im Bereich der Green Chemistry gibt es leider ziemlich wenig (hier ein Beispiel aus dem VCI, das aber zeigt, wie wenig die Chemie-Industrie das Thema Green Chemistry mittels Emotionen und Kreativität überträgt).

Daher war ich eigentlich ganz erfreut, als ich vom Seminar “Nachhaltigkeit in der Chemie” gehört hatte, welches die DBU Anfang Juli veranstaltet. Ich hab mir das Programm angeguckt und mich darauf gefreut, aus vielen interessanten Anwendungsbereichen der Chemie zu erfahren, wo der technische Stand der Dinge ist und was noch gemacht werden könnte. Als ich aber gehört habe, dass für die Woche fast 300 Euro als Teilnahmegebühr veranschlagt werden (und die Fahrtkosten müssen auch selbst getragen werden), da war ich dann schon ganz schön erstaunt, denn wie will man Studenten an das Thema heranführen, wenn man solche Preise verlangt?

PS Ein Beispiel für eine Anwendung von Green Chemistry im Unterricht kann man finden unter:
http://www.oc-praktikum.de/
PPS Was ich auch interessant fand: eine Teilnehmerin hatte gesagt, dass die Preise für nachwachsende und für fossile Rohstoffe korrelliert zu sein scheinen, dass heißt wenn fossile Rohstoffe teurer werden, die Produzenten von nachwachsenden Rohstoffen mitziehen. Die ökonomischen Auswirkungen dieses Phänomens müsste man mal näher untersuchen.

PPS Prof. Leiter machte mich darauf aufmerksam, dass das wissenschaftliche Journal “Green Chemistry” mittlerweile mit einem impact factor (mass für die Häufigkeit von Zitation pro Beitrag) viele klassische Journale der organischen oder anorganischen Chemie überholt hat.

PPPS Prof. Jastorff machte mich auf einen Fehler und einen fehlerhaften Link aufmerksam, die oben korrigiert sind.

PPPPS Gestern rief mich auch Dr. Hempel an, der für die DBU das Seminar koordiniert. Wir sprachen über die Kostenstruktur des Seminars und über Green Chemistry. Im Nachgang ist mir folgende Idee gekommen: seltsamerweise gibt es kein Blog, das sich mit Green Chemistry schwerpunktmäßig befasst und die neuesten Entwicklungen vorstellt. Das Journal ist zwar für den wissenschaftlichen Dialog wichtig, aber für den Dialog mit der Öffentlichkeit könnte eine spannende Kommunikationsform sein.

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Swim through the Atlantic

Posted in kasi-blog on Juni 22nd, 2007. Tags: , , .

Google says: If you travel from London to New York, you might have to swim through the Atlantic.

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Mindestlöhne und deren öffentliche Fehleinschätzungen in der SPD und in der CDU

Posted in kasi-blog on Juni 21st, 2007. Tags: , , , , .

Die Große Koalition hat am Anfang der Woche einen Kompromiss erzielt, der von allen Seiten heftig kritisiert wurde. Müntefering, sonst ganz loyaler Verfechter der Grand Coalition, machte seinen Ärger deutlich Luft, Struck und Beck hauen in die gleiche Kerbe.

Komisch, dass aus der CDU kaum jemand ernsthaftes dagegen wettert – nur einige Hinterbänkler halten öffentlich dagegen. Ist das öffentliche Gepolter der SPD vielleicht nur dazu da, um davon abzulenken, dass hier mehr als der Kompromiss sowieso nicht rauskommen sollte?

Ich glaube, bei der SPD ist es so, dass sie sich ihre schlechten Umfragen nicht so recht erklären kann. Wahrscheinlich läuft die Arbeit der Großen Koalition an vielen Stellen sehr entspannt und produktiv. Die Medien schreiben über den wirtschaftlichen Aufschwung und weil jede Erfolgsgeschichte auch ein hässliches Entchen braucht, wird jetzt Kurt Beck dazu gemacht.

Ich habe Kurt Beck ein paarmal selbst erlebt – ich glaube, dass er sehr unterschätzt wird, was seine Führungsqualitäten angeht. Gerade Journalisten, die nicht aus Rheinland-Pfalz kommen, haben vielleicht den Eindruck, dass er etwas phlegmatisch ist, aber für die SPD ist er glaube ich ziemlich gut.

Aber dass Angela Merkel ein besonderes Talent hat, ihre außenpolitische Erfolge erfolgreich zu vermarkten, können SPD und Medien ihr schlecht ankreiden – auch Schröder hätte das so gemacht. Merkel kommt so immer gut weg, während die SPD im Tal der Quoten versackt.

Auch die neue Stärke der Partei “Die Linke” wird gerne der SPD in die Schuhe geschoben. Es ist schon interessant, wie das konservative Feuilleton die SPD einerseits ermahnt, ihren Agenda-2010-Kurs nicht zu verlassen, andererseits nicht genug Integrationsarbeit nach links gemacht zu haben.

In der SPD ist es aber gar nicht so leicht, Integrationsarbeit nach links zu machen. Das liegt am Personal und an den Strukturen. Dazu schreibe ich vielleicht ein anderes Mal etwas, aber ich kann den Frust der Jusos, die zur Linkspartei gewechselt sind, sehr gut verstehen.

Daher wäre eigentlich eine gute Umsetzung des Mindestlohns zumindest aus PR-Sicht für die SPD sehr wichtig. Paradoxerweise werden die Auswirkungen sowohl von der SPD als auch von der CDU vollkommen falsch eingeschätzt.

Wenn man die neoklassische Wirtschaftstheorie sich anschaut, dann ist eh klar, dass ein Mindestlohn nichts verändert. Bei völlig flexiblen Preisen und Löhnen hat ein Mindestlohn den einzigen Effekt, dass sich ein höheres Preisniveau einstellt. Es ändert sich erstmal per se nichts an der Produktivität, denn ein höherer Mindestlohn führt zwar zu höheren Kosten, der über die Preise kompensiert wird. Wenn aber die Preise nach oben gehen, werden nach und nach auch die Lohnforderungen nach oben gehen und die neuen Mindestlöhne sind wieder in Relation so niedrig wie zuvor. Das ist also die Fehleinschätzung der CDU: in the long run ändern sich nur die Preise, nicht die Arbeitsmenge – weder nach oben noch nach unten.

Zwar ist das nicht alles so einfach in der Theorie, denn natürlich ändern sich Preise nicht so abrupt, Löhne ebenso wenig. Natürlich wird es Veränderungen in der Nachfragestruktur geben. Und natürlich gibt es Signalwirkungen durch den Mindestlohn. Wenn man beispielsweise fünf Euro als Mindestlohn definiert, dann hat das Auswirkungen auf Studentenjobs, Aushilfsjobs, Gehaltsvorstellungen von Selbständigen und vieles mehr. Das ist aber die Fehleinschätzung der SPD: die wahre Debatte über den Mindestlohn muß sich nicht nur auf diejenigen Leute beziehen, die unmittelbar betroffen sind, sondern darauf, wie man eine neue Balance zwischen Einkommen der Großverdiener und Einkommen der Niedrigverdiener findet.

Schade, dass mit der SPD das Grundeinkommen nicht zu diskutieren ist – das wäre nämlich eine Möglichkeit, eine solche Balance zu finden. Denn wer wirklich etwas für die Niedrigverdiener tun will, muss soziale Sicherung mit Qualifikation verbinden. Dazu würde aber gehören, dass das ganze Bildungssystem umgerumpelt werden muss – eine Unmöglichkeit anlässlich der Bildungskleinstaaterei in Deutschland.

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What is the Quadratwurzelverfahren?

Posted in kasinomics on Juni 21st, 2007. Tags: , , , , .

image_053.jpgMany journalists don’t seem to have a clue when reporting about the EU-Summit and the dispute about voting weights in the new EU-Constitution/EU-Treaty. They are a little bit like the statue of the nightwalker in front of the Commission – stepping blindly of their post.

Firstly, Poland has no veto power. According to Article 48 of the European Treaty, the Summit of the EU-Head of States, can with a two-third majority of their current weight invite a new government conference to negotiate a new treaty. Sure, in reality, they will aim for consensus, but if Poland or any other country does not agree, the door for a new treaty is open.

Secondly, voting weight does not equal voting power. If there are three countries with two having a voting weight of 49 votes and one having two votes, and the quorum (or the minimum amount of votes needed to have a decision) is 51 votes, then all three have an equal voting power. You can verify this easily by looking at all possible combinations of votes (8=2^3) and then see in which cases one of the players can change an outcome by changing his votes.

Thirdly, it is the quorum, not the voting power that is more important to determine whether small or large countries are strengthened. The higher the quorum, the more power goes to small players because they can be the little feather that tilts the scales. But this is not always the case for all players – in fact both the quorum and the voting weights are necessary to determine the voting power.

Fourthly, the Quadratwurzelverfahren (square root method) is really the most transparent and best ways to assign voting weights. It is based on the assumption that each voter should have an equal chance in determining European decisions. So not just each member-state, but each person in Germany, Latvia, Spain or Malta. It is a transparent and easy way of determining voting weights. So Poland is at least justified to demand this method.

Fifthly, voting mechanisms are not equal to decision-making mechanism. In any kind of negotiation, informal mechanism and cooperation have a much bigger influence than voting weights. Even if Poland receives more votes due to their heavy insistence, they might receive less informal power to influence EU-politics – something that the Austrians and their FPÖ-coalition had experienced a long time ago. In the Council of Ministers, quite a lot of decisions are made consensually, but in the preparation to the Final Drafts, the complex work with the Commission and the Council, voting weights count not as much as good arguments and good networks.

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