Gerhard Schröder verkauft StudiVZ-Werbung

Zugegeben, eine Boulevard-Überschrift. Aber mal in echt, der zum Verkaufen von studiVZ-Werbung und beim Handelsblatt im Bereich Online-Marketing angestellte Ansprechpartner heißt Gerhard Schröder. Okay, wahrscheinlich wurde Gerhard für den Witz schon genug gehänselt, und deswegen an dieser Stelle eine Entschuldigung von mir, so einen albernen Scherz zu machen! Ich mach das nur, um auf eine “Besonderheit” von Euch hinzuweisen:

Eine Besonderheit im Bereich der Werbeformen sind bei studiVZ u.a. die „Sponsored Groups“. Sie nutzen die Wesensart einer Social Networking Community und ermöglichen dem Werbekunden den Aufbau einer eigenen Community rund um sein Produkt innerhalb von studiVZ. Die Sponsored Group bildet die Plattform für langfristige, interaktive Kommunikation mit den anvisierten Zielgruppen.

Ahha, das hieß früher aber nochmal anders. Die Idee der Sponsored Groups war schon im Oktober auf dem Tisch – damals angeblich technisch noch nicht umsetzbar. Aber damals ging es nicht darum, extra Gruppen zu gründen, die dann munter mit Nutzern gefüllt werden, sondern dass man sich nur an schon existierende Gruppen dran hängt und ergänzende Werbeangebot macht. Anscheinend aber ist auch das Gründen von Gruppen angedacht – werden die dann auch als Sponsored Groups gekennzeichnet?

Das studiVZ-Team steht dem Werbekunden zur kreativen Konzeption des Inhalts einer Sponsored Group auf Wunsch ebenso zur Verfügung, wie zur fortlaufenden Moderation der Gruppe.

So schreibt Dario Suter, Chief Marketing Officer bei studiVZ – kein Witz, das ist wirklich seine Bezeichnung.

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8 Responses to “Gerhard Schröder verkauft StudiVZ-Werbung”

  1. Kritik. Says:

    Hm..schon mal was von der Universal Music Group auf StudiVZ gehört? Vertigo?
    Gibt es schon seit Monaten dort und ist auch als sponsored group gekennzeichnet.
    Guten Morgen.

  2. kasi Says:

    Danke für den Hinweis, in der Gruppe war ich noch nicht!

  3. Tobi Says:

    Und CMO ist ein ganz normaler Ausdruck für den Leiter des Marketing…

  4. kasi Says:

    Ja, schreibt auch die Wikipedia. Hört sich nur irgendwie komisch an, ist ja schließlich ein Studentenprojekt, oder?

  5. Tobi Says:

    Studentenprojekt? Aber nur, wenn Du den ursprünglichen Verlautbarungen glaubst. Das Ding wurde gegründet, um es teuer zu verkaufen. Und das von recht jungen Menschen. Ich würde aber Michi Brehm als Ex-I-Banker oder Essahn Dahriani als HSG-Absolvent nicht mehr als Studenten bezeichnen…

  6. kasi Says:

    Ehssan Dariani – soviel Zeit muss sein.

  7. Rüdnitzer Says:

    Leute mit Aküfi (Abkürzungsfimmel) und Denglish-Schwäche sollten wissen, dass folgende Bedeutungen von CMO noch verbreiteter sind als die oben bezeichnete:

    Commercial Mortgage
    Civil Military Operations
    Cetyl Myristoleate
    Collateralized Mortgage Obligations
    Chi Mei Optoelectronics
    Complementary Metal Oxide

  8. Werbehasse Says:

    Hier steht genau und mit Bildern, wie man die neue umstrittene personalisierte Werbung ausschalten kann:
    http://www.netzwerk-des-wissens.de/ArtikelZusammenstellen_DB.php?artikel_id=27

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