Archive for Juni, 2003

Reality, Recognition, Paradoxes

Posted in kasi-blog on Juni 29th, 2003. Tags: , , , .

erkenntnis.jpgThe following three essays I wrote during my second semester at the University of Bayreuth. They are related in the sense that they all three discuss epistemological problems and tell a continous story of human perception. The document can be found here

Drei Essays

  • Ich weiß, dass ich nichts weiß bzw. Der Geschichtenerzähler
  • Wie wirklich ist die Wirklichkeit – Wenn die Wirklichkeit etwas wirklicher wäre, dann wäre sie unwirklich
  • Paradoxien in der vierten Dimension

Die drei vorliegenden Essays sind Teil einer Reihe über menschliche Erkenntnis, Wirklichkeit und Paradoxien.

Im ersten Essay “Ich weiß, dass ich nichts weiß” beschreibt der Autor den erzählenden Charakter der Wissens-Kommunikation, im zweiten Essay “Wie wirklich ist die Wirklichkeit” behandelt der Autor die Eingeschränktheit menschlicher Wahrnehmung. Das dritte Essay untersucht die Frage, warum bei der menschlichen Erkenntnis – und Erkenntnisweitergabe unvermeidliche Widersprüche entstehen.

Menschen wissen, dass ihr Wissen unsicher und gering in der Menge ist. Gleichzeitig ist Wissen abstrakt. Daher ist es notwendig, dass Wissen in Form von Geschichten verpackt ist, um die Wirklichkeit zu interpretieren.

Wäre die Wirklichkeit vollständig erkennbar, würde dies das Ende der menschlichen Neugier bedeuten. Wissenschaftliche Theorien sind Erklärungsmodelle für seltsame Phänomene, die Menschen wahrnehmen. Paradoxien zeigen die Grenzen unserer Erklärungsmodelle, die Lösungen solcher Paradoxien führen zu tiefgehenden Veränderungen der wissenschaftlichen Theorien.

die-wirklichkeit-der-wilden.jpgMenschen können aufgrund ihrer Abstraktionsfähigkeit und ihrer Begabung zur Kommunikation erkannter Strukturen Paradoxien lösen, aber gleichzeitig sind sie drei- bzw. vierdimensionale Wesen und können daher nicht unendliche Dimensionen abstrahieren. Paradoxien sind also integrale Bestandteile von menschlichen Erklärungsmodellen, ihr Vorhandensein schafft aber wissenschaftlichen und kulturellen Fortschritt.

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