God’s strength – an amendment to Pascal’s wager
The following text I wrote during my first semester in Philosophy&Economics at the University of Bayreuth.
The basic idea including a lot of criticism can be found here . However, in my paper I tried to continue Pascal’s idea and ask how strong God (if he exists) needs to be to make Pascal’s wager work.
The following text eplains the ideas a little bit more in detail, the whole paper can be found here, here and here.
Comments would be very welcome.
Wie stark muss gott sein, damit es nützlich ist, an ihn zu glauben?
Pascal versucht zu beweisen, dass es auch bei einer relativ kleinen Wahrscheinlichkeit der Existenz Gottes es sinnvoll erscheint, als Christ zu leben und durch den Glauben an Christus unmittelbar von den Vorzügen des Paradies’ im Jenseits zu profitieren.
Dieser Beweis stößt intuitiv auf Widerspruch und Einwände, welche die Wette als ungültig erscheinen lassen. Aber lassen sich diese Einwände in die mathematische Beweisführung einarbeiten, ohne dass die Pascalsche Wette an innerer Logik verliert? Und gibt es dennoch Gründe dafür, dass die Pascalsche Wette nicht stimmt?
Die Reflektion über diese Fragen führt zu einer Weiteren: Ab welcher Stärke von Gott wird es sinnvoll, an Gott zu glauben und ließe sich diese mathematisch berechnen? Gerade im eigentlich nicht sehr religiösen Kontext der Mathematik fasziniert diese Fragestellung.
Wenn die Pascalsche Wette sinnvoll um den Begriff der Gottesstärke erweitert und die jeweiligen Zustände dann von der Gottesstärke abgeleitet wird, dann wird mittels einer Fallunterscheidung ersichtlich, dass die Pascalsche Wette nicht immer gewonnen werden kann.
Um die Konklusion von Pascal zu teilen, muss davon ausgegangen werden, dass Gott allmächtig ist. Wer aber davon ausgeht, dass Gott nicht allmächtig ist, kann die Konklusionen aus der Pascalsche Wette nur eingeschränkt teilen oder muss sie zumindest ernsthaft in Frage stellen.